Haus­anschluss Fernista S

Effizienz Booster für Wärmenetze

Fernista S

Für konkurrenz­los niedrige Rücklauf­temperaturen

Unser Kerngeschäft ist die Projektentwicklung im Bereich regenerativer Energieerzeugung und moderner Wärmenetze. Wir realisieren Systeme, die auf erneuerbaren Technologien wie Solarthermie, Geothermie, Wärmepumpen sowie Groß- und Saisonalspeicher basieren.

Damit solche Wärmenetze nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch überzeugen, müssen sie besonders effizient arbeiten. Ein entscheidender Faktor hierfür sind niedrige Rücklauftemperaturen im Wärmenetz. Nur wenn diese dauerhaft niedrig gehalten werden, können erneuerbare Wärmeerzeuger und Speicher die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit überschreiten.

Die Lösung: Fernista S– für konkurrenzlos niedrige Rücklauftemperaturen

Aus genau diesem Grund haben wir die Hausanschlussstation Fernista S entwickelt. Sie ist konsequent auf besonders niedrige Rücklauftemperaturen ausgelegt – ohne jegliche Komforteinbußen für die Nutzer.

Fernista S Pufferspeicher

Wie funktioniert Fernista S?

Fernista S kombiniert Wärmeübergabe und Pufferspeicherung in einer Einheit. Das warme Medium aus dem Wärmenetz wird direkt in einen integrierten Speicher eingespeist. Nach vollständiger Beladung wird die Station vom Netz entkoppelt, sodass sich eine stabile Temperaturschichtung ausbilden kann:

heißes Wasser oben, kühles Wasser unten.

Die Raumheizung und Warmwasserbereitung erfolgen über innenliegende Rohrbündelwärmetauscher. Dadurch kann das Verbrauchssystem unabhängig vom Wärmenetz betrieben werden, bis die gespeicherte Energie nicht mehr ausreicht. Erst dann wird der Speicher erneut beladen.

Durch diese Entkopplung von Wärmenetz und Haussystem sowie den intelligenten Speicherbetrieb entsteht eine Rücklauftemperatur im Bereich von 30–35 °C bei Nahwärmenetzen mit Bestandsgebäuden. Ein entscheidender Beitrag für effiziente, erneuerbare Wärmenetze.

Zyklischer Betrieb für maximale Effizienz

Eine weitere zentrale Innovation ist die zyklische Fahrweise des Systems:

„Raumheizung und Warmwasser fahren mehrere Runden, bevor nachgeladen wird.“

Konkret bedeutet das: Der Speicher wird zunächst vollständig beladen. Anschließend schließen die Ventile zum Wärmenetz, und das System wechselt in den zyklischen Betriebsmodus. Raumheizung und Warmwasser werden nun ausschließlich über die im Speicher integrierten Wärmewendeln versorgt.

Abhängig von der Außentemperatur entscheidet die Regelung, wann die Ventile zum Wärmenetz wieder geöffnet werden und der Speicher erneut beladen wird.

So wird das Wärmenetz entlastet, die Rücklauftemperatur minimiert und die Gesamteffizienz maximiert.

Maximale Effizienz

Zyklischer Betrieb für maximale Effizienz

Eine weitere zentrale Innovation ist die zyklische Fahrweise des Systems:

„Raumheizung und Warmwasser fahren mehrere Runden, bevor nachgeladen wird.“

Konkret bedeutet das: Der Speicher wird zunächst vollständig beladen. Anschließend schließen die Ventile zum Wärmenetz, und das System wechselt in den zyklischen Betriebsmodus. Raumheizung und Warmwasser werden nun ausschließlich über die im Speicher integrierten Wärmewendeln versorgt.

Abhängig von der Außentemperatur entscheidet die Regelung, wann die Ventile zum Wärmenetz wieder geöffnet werden und der Speicher erneut beladen wird.

So wird das Wärmenetz entlastet, die Rücklauftemperatur minimiert und die Gesamteffizienz maximiert.

Überwältigende Ergebnisse auf dem Prüfstand und Reallabor

Damit die von uns simulativ in der Planung ermittelten Werte auch belastbar geprüft werden, wurde das IGTE der Uni Stuttgart damit beauftragt verschiedene Belastungs- und Stresszustände abzufahren.

Mit dem Ergebnis:

Alle zuvor berechneten Werte konnten bestätigt werden, die Hydraulik verhält sich wie erwartet, und die Dichtheit des gesamten Aufbaus wurde dauerhaft nachgewiesen.

Im Anschluss startete das Reallabor. Hier wurde in einem Feldtest mit Kooperation der „Bürger Energiegenossenschaft Mellingen eG“ unsere Station in einem realen Gebäude eingebaut und sowohl das Gebäude als auch die Station messtechnisch untersucht. Im Mittelpunkt stand hier der Nachweis, dass die Behaglichkeit in den Wohnräumen auch im tatsächlichen Gebäudebetrieb vollständig erhalten bleibt.

Mit dem Ergebnis:

Alle zuvor berechneten Werte konnten bestätigt werden, die Hydraulik verhält sich wie erwartet, und der Erhalt der Behaglichkeit wurde dauerhaft nachgewiesen.

Prüfstand Uni Stuttgart (IGTE)
Energiegenossenschaft Mellingen eG

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